Eliteschule des Sports Berlin erhält ein neues Schulgebäude

Am letzten Oktobertag 2012 ist im Sportforum Hohenschönhausen in Berlin der Grundstein gelegt worden für den Erweiterungsbau an der Eliteschule des Sports Berlin SLZB.

Grundsteinlegung mit den Sportlern Marianne Buggenhagen (3. v.l.). Patrick Hausding (4. v.l.) und Jenny Wolf (r.). Foto: SLZB
Grundsteinlegung mit den Sportlern Marianne Buggenhagen (3. v.l.). Patrick Hausding (4. v.l.) und Jenny Wolf (r.). Foto: SLZB

Die Abkürzung steht für Schul- und Leistungssportzentrum Berlin, die Zusammenfassung der bestehenden Einrichtungen Werner-Seelenbinder-Sportschule (Gesamtschule) und Coubertin-Gymnasium.

Die zahlreich vertretenen Hauptstadtpolitiker (Bau-, Bildungs- und Sportverwaltung des Senats) und die Frauen und Männer des Sports sahen die Feier auf der Baustelle durchaus als Signal. Seit vier Jahren liefen die (Bau-) Planungen für das Projekt; im Herbst 2014, soll es nun fertig gestellt sein.

Hinter den Machern liegt ein beschwerlicher Weg durch die Instanzen, auf dem es zeitweise auch mal so aussah, als sei die Unternehmung gescheitert und beerdigt. Schließlich kam trotz Kürzungen von 7 Millionen Euro doch noch ein ehrgeiziges Vorhaben mit 28 Millionen Euro Investitionsvolumen heraus. Auf 9000 Quadratmeter Nutzfläche werden u.a. eine Dreifach-Sport-halle, 56 Unterrichtsräume, neue Internatsgebäude und auch ein entspannendes Umfeld für 1140 Schüler gehören.

„Lern- und Trainingsbedingungen für Nachwuchssportlerinnen und -Sportler werden sich entscheidend verbessern”, stellte Bildungs-Staatssekretär Mark Rackles fest. Jeder Euro sei hier für die Zukunft des Spitzensports und den Nachwuchsleistungssportlern gut investiert. Das SLZB sei mit materieller, personeller Ausstattung und den Rahmenvereinbarungen als Eliteschule des Sports besonderer pädagogischer Prägung vorbildlich für die Nachwuchsförderung in Deutschland. Das bestätigten bei der Grundsteinlegung auch frühere Schüler und jetzige Weltklasseathleten wie Eissprinterin Jenny Wolf und Wasserspringer Patrick Hausding. Die neunmalige Paralympics-Siegerin Marianne Buggenhagen, für den im Sportforum beheimateten SC Berlin aktiv, freute sich besonders, dass die Eliteschule des Sports Berlin SLZB komplett barrierefrei sei und damit auch für junge Behindertensportler ein Zuhause sein werde.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher sagte: „Wer gute schulische Erfolge und sportliche Hochleistungen erbringen soll, braucht dafür auch exzellente Bedingungen. Die um- und neu gebauten Schulräume, das neue Internatsgebäude und natürlich die neue Sporthalle werden Trainings- und Lernraum künftiger Weltmeister- und OlympiasiegerInnen sein. Der erste Baustein dafür ist gelegt.“

In die im Boden versenke Schatulle wurden Tageszeitung, Zollstock, Bauunterlagen die Einladung zum Ereignis des Tages, Münzen, Fotos deponiert, etwa eines vom ersten Abitur-Jahrgang an der neuen Eliteschule des Sports Berlin SLZB. „Wenn das in 100 Jahren mal gefunden wird, kann man nachvollziehen, wer es von diesen Schülern zum Oympiasieg und zu Medaillen gebracht hat”, sagte Schuldirektor Gerd Neumes.

(Quelle: DOSB-Presse, Ausgabe 45)


  • Grundsteinlegung mit den Sportlern Marianne Buggenhagen (3. v.l.). Patrick Hausding (4. v.l.) und Jenny Wolf (r.). Foto: SLZB
    Grundsteinlegung mit den Sportlern Marianne Buggenhagen (3. v.l.). Patrick Hausding (4. v.l.) und Jenny Wolf (r.). Foto: SLZB

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